Das Layout unter Deck ist unspektakulär aber gerade deswegen durch seine handwerklich saubere Ausführung beeindruckend.
Vorschiff:
Im Vorschiff fehlt bei uns bewusst das Einlegedreieck an der Koje, weil ich möglichst viel Fläche zum Schlafen haben wollte (jetzt: 205 cm lang und am Kopfende 210 cm breit). Zum Einstieg gibt es Bb-seitig eine kleine Stufe (oben in der 4. Abb.).
Man liegt auf Flexima Matratzen, auf denen es sich besser schlafen lässt als auf Boxspring Matratzen zu Hause. Der Vorteil: die Flexima Matratzen sind (patentiert) selbstbelüftend durch die Körperbewegungen des Schlafenden, so dass man keine Lattenroste zur Durchlüftung benötigt.
In unserem Boot wurden außerdem für eine optimierte Belüftung vorn die Innenseiten der Bordwände mit Wegerungen versehen und die Fenster oberhalb des Decks lassen sich sowieso öffnen.
Salon:
In der Pantry gibt es bei uns keinen halbkardanisch aufgehängten Herd mit Backofen, weil bei uns elektrisch (induktiv) gekocht wird und damit eine andere Technik zum Einsatz kommt.
Die Holzart innen ist Khaya-Mahagoni und die Polster Alcantara blau.
<– Falls nötig kann eine zusätzliche Koje Bb im Salon mit einer Breite von bis zu 120 cm hergerichtet werden. Diese Koje nimmt im Bedarfsfall die ganze Breite von der Bordwand bis zum Tisch ein und benötigt daher kein Lee-Segel zum Schlafen.
Erwähnenswert ist noch, dass alle Fenster und Luken oberhalb des Decks sich öffnen lassen (zur besseren Belüftung). Allerdings muss man sie dann auf See auch wieder schließen (und daran denken 😉
Gästekabine:
In der Gästekabine Bb achtern gibt es eine riesige zweiteilige Matratze (zusammen 220 cm lang mit einer max. Breite von 140 cm) und eine extra Luke zum Cockpit (ebenfalls zur besseren Lüftung).